„Poststation“: DHL testet neue Premium-Packstation, die mehr Service bietet






DHL

Über die Packstationen von DHL können Verbraucher ja seit Jahren bereits alle Pakete empfangen und versenden, die über DHL zugestellt werden. Nun wird dieses Service-Angebot erweitert. Zumindest an 20 neuen Automaten in Nordrhein-Westfalen. Denn hier testet DHL mit der so genannten Poststation einen neuen Automaten, der quasi einer aufgebohrten Premium-Version einer Packstation entspricht.

 

Schließlich sollen Verbraucher an so einer Poststation jetzt rund 90 Prozent der Dienstleistungen in Anspruch nehmen können, die von Kunden in Post-Filialen und Paket-Shops nachgefragt werden. Das bedeutet: Nicht nur der Versand und Empfang von Paketen ist hier möglich. Verbraucher können unter anderem auch Porto-Marken kaufen oder ihre Briefe einwerfen.

 

„Mit der Poststation möchten wir unseren Kunden unsere Leistungen an mehr Standorten anbieten“, argumentiert stellvertretend Holger Bartels, Leiter des Multikanalvertriebs Post & Paket Deutschland bei DPDHL.

 

Zudem ist auch die neue Premium-Packstation rund um die Uhr geöffnet. Das bietet Verbrauchern den großen Vorteil, dass sie selbst dann noch an Briefmarken kommen können, wenn die Postfiliale oder der Paket-Shop bereits geschlossen sind. Nutzen lassen sich solche Services ohne Registrierung oder zusätzliche Kosten, bezahlt wird am Automaten mit EC- und Kreditkarte oder auch mit Google oder Apple Pay. Wer zudem DHL-Pakete versenden und empfangen will, muss für diesen Service zwar ein Kundenkonto einrichten. Das ist so ja aber bei den klassischen Packstationen seit Jahren der Fall.

 

Die ersten 20 Teststationen in Nordrhein-Westfalen befinden sich unter anderem in Köln, Aachen und Euskirchen. Wenn das Angebot bei Verbrauchern ankommt, sollen weitere Poststation dazu kommen.

 

Bild: Deutsche Post AG
Geplante Entwicklung der Zahl der DHL-Packstationen in Deutschland

 

Unabhängig davon will DPDHL ohnehin die Zahl seiner klassischen Packstationen in den kommenden Jahren ausbauen. Konkret soll sich die Zahl dieser Abholpunkte von derzeit etwa 6.500 auf rund 12.000 Packstationen im Jahr 2023 erhöhen (siehe Grafik). So nutzen immer mehr Kunden die Automaten, um nicht zu Hause auf den Paketboten warten zu müssen. DPDHL profitiert ebenfalls und wird die Pakete bereits bei der ersten Zustellung los – es muss ja kein Kunde mehr da sein, um Pakete anzunehmen.

 

 

Geschrieben von Stephan Randler
Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Online-Portal Neuhandeln.de.

Bildquelle: Deutsche Post AG

 

Bild: Deutsche Post AG

Die neue Packstation

 

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